Das Handicapsystem
Eigentlich ist das Handicap (=Spielstärke) nur eine Zahl. Die Stammvorgabe (=Handicap) wird je nach Schwierigkeitsgrad des zu spielenden Platzes angepasst, man erhält eine Spielvorgabe. Beispiel: Auf einem durchschnittlich schweren Platz erhält man eine höhere Spielvorgabe als das eigentliche Handicap. Ein Golfer mit HCP 20 spielt dann vielleicht mit 23. Grundsätzlich sollte man sich vor der Kategorisierung eines Spielers nach dem Handicap hüten. Es gibt gute Golfer mit Handicap 24 und schlechte Golfer mit Handicap 16. Am Ende nämlich gilt: Papier ist geduldig und das Handicap eben doch nur eine Zahl. In Deutschland wird In folgende Handicap-Klassen unterteilt:
46-54
Auf den Club begrenzte Platzreife
37-45
Turnierreife, berechtigt noch nicht automatisch zum Spiel auf anderen Plätzen
26,5-36
Offizielles Handicap, das auch international anerkannt wird. In Großbritannien beginnen die Handicaps der Männer allerdings erst bei 28
18,5-26,4
Hiermit sind Sie überall ein gern gesehener Gast
11,5-18,4
Mit diesem Handicap sind Sie in Deutschland schon besser als der Durchschnitt
4,5-11,4
Hier wird schon sportlich gespielt
4,4 und besser
Nach unten sind keine Grenzen gesetzt. Ab Handicap 0 beginnen die +-Vorgaben. Spitzenamateure bringen es durchaus auf Handicaps zwischen +3 und +5
